IQV Salzburg

Gesetzgeber haben die Bedeutung der vorausschauenden Förderung von Unternehmen und ihrer Beschäftigten erkannt. Bereitgestellt werden daher Finanzierungen, um dauerhafte Beschäftigung zum Vorteil von Unternehmen und MitarbeiterInnen zu sichern.

Die Qualifizierungsförderung für Beschäftigte (QBN) soll untern anderem dazu beitragen, berufliche Positionen von Frauen zu verbessern und damit einen Beitrag zur Verringerung der Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern leisten. Weiters sollen die Arbeitsmarktchancen von niedrig qualifizierten Frauen durch überbetrieblich verwertbare Qualifizierungen erhöht werden.

Frauen, gering qualifizierte und ältere MitarbeiterInnen profitieren daher von der Qualifizierungsförderung für Beschäftigte.

Gefördert von AMS

Förderbarer Personenkreis

Förderbar sind alle nachfolgend angeführten Personengruppen, wenn sie sich in einem vollversicherungspflichtigen oder karenzierten Arbeitsverhältnis befinden und die Schulung zu zumindest einem der genannten arbeitsmarktpolitischen Ziele beiträgt.

  • ab 45 Jahre:
    alle Frauen und Männer

  • unter 45 Jahre:
    Männer mit höchstens Pflichtschulabschluss
    Frauen mit höchstens Lehrabschluss oder Abschluss einer berufsbildenden mittleren Schule

Höhe der Förderung

  • 100 % der Beratungsleistung der P+K Unternehmensberatung GmbH

  • 50 % der Kurskosten für Schulungen ab 24 Maßnahmenstunden, die im Rahmen des Impuls-Qualifizierungsverbundes durchgeführt werden

  • 50 % der Personalkosten ab der 25. Maßnahmenstunde,
    bei MitarbeiterInnen mit höchstens Pflichtschulabschluss: ab der 1. Kursstunde,
    falls die Schulung während der bezahlten Arbeitszeit stattfindet

Förderbare Schulungen

  • sind überbetrieblich verwertbar.
  • werden von externen Bildungsanbietern durchgeführt.

Nicht gefördert werden

Das AMS definiert in den Förderrichtlinien, welche Unternehmen, welcher Personenkreis, welche Beschäftigungsträger und welche Schulungsmaßnahmen im Rahmen der IQV nicht gefördert werden, wie z.B.

  • EigentümerInnen des Unternehmens oder GeschäftsführerInnen, Lehrlinge, geringfügig Beschäftigte und ArbeitnehmerInnen in unkündbaren Arbeitsverhältnissen, etc.
  • Bund, Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände sowie politische Parteien, etc.
  • Produktschulungen, sind Schulungsmaßnahmen, die im Rahmen der IQV nicht gefördert werden können. Weitere Beispiele sind: Meetings, Tagungen und Konferenzen mit reinem Informationscharakter, Standardausbildungsprogramme im Sinne einer für die MitarbeiterInnen des Unternehmens verbindlichen Grundausbildung.

Es ist unsere Aufgabe - und unsere Stärke - für Sie unkompliziert zu klären, in welchem maximalen Ausmaß Ihr Unternehmen von den IQV Förderungen profitieren kann.